Willkommen zur PrimA-Fachtagung am 21. Juli 2014

an der Hochschule München

Fachkongress: Prävention im Alter (PrimA) ¬– Potenziale aktiveren, Risiken reduzieren, Krisen mildern



Die Vorbereitung auf den demografischen Wandel und die vorausschauende Ausgestaltung individueller und kollektiver Altersanforderungen gehört zu den zentralen Anliegen einer alternden Gesellschaft. Nicht von ungefähr ist die Frage nach der geeigneten Prävention daher von wesentlicher Bedeutung. Auf der Tagung nehmen ausgewiesene Experten Stellung zu genau diesem Thema. Als renommierte ReferentInnen konnten folgende Personen gewonnen werden:



Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg


Frau Hannele Häkkinen, MSc Healthcare Management Senior Adviser, The Association of Finnish Local and Regional Authorities, Helsinki, Finnland


Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)



Darüber hinaus stellt Prof. Dr. Stefan Pohlmann, Leiter der Arbeitsgruppe InGero an der Hochschule München, das aktuelle Forschungsprojekt PrimA der Fachöffentlichkeit vor. Dabei stehen konkrete Aspekte zur Verstetigung von erfolgreichen Präventionsangeboten im Vordergrund.



Ferner werden in Kooperation mit verschiedenen Praxispartnern Workshops umgesetzt und elementare Bestandteile von Präventionsangeboten für das Alter diskutiert. Dazu gehören:



- Auswahl der inhaltlichen Präventionsschwerpunkte


- Finanzierung von Angeboten


- Qualifizierung von beteiligten Mitarbeitern und Freiwilligen


- Zugang zu vulnerablen Zielgruppen


- Rekrutierung von Freiwilligen


- Projektorganisation und Management beteiligter Partner


- Nachhaltige Betreuung der Projekte/ Mitarbeiter



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Angesichts der deutschen Vorrangstellung im Grad der gesellschaftlichen Überalterung besteht ein hohes Interesse an konkreten Handlungsanleitungen. Der mit dem Fachkongress angestoßene Diskurs soll zur Anwendung innovativer Forschungsergebnisse in der Praxis beitragen. Als besonders fruchtbar erweist sich dazu die Orientierung an Angeboten und aktuellen Entwicklungen im Ausland. Insbesondere von einem solchen internationalen Wissenstransfer kann die deutsche Soziallandschaft profitieren. Genau diesem Aspekt trägt die Fachtagung Rechnung.


Es ist geplant, wesentliche Beiträge der Tagung in einer Publikation zusammenzufassen und so auch die Inhalte der Tagung einem erweiterten Kreis zugänglich zu machen.


Wir würden uns freuen, wenn das Thema "Prävention im Alter" über das PrimA-Projekt und die Fachtagung hinaus den Weg in die politische und gesellschaftliche Öffentlichkeit finden würde.